Fährtenkurs

  • Fährtenkurs Hundetraining

Keine Technik kann das unglaubliche Riechvermögen unserer Hunde ersetzen.

Unser letzter Fährtenkurs war im Spätherbst. Das besondere daran waren die Junghunde, denen wir eine kurze „Babyspur“ gelegt hatten. Länger als 15 m sollte so eine Mini-Fährte nicht sein. Nasenarbeit ist echtes Gehirn-Jogging und verlangt hohe Konzentration. Mit kurzen Fährten überfordert man die „Beginner“ also nicht, sondern zeigt ihnen erst einmal, worum es geht.

Die Erwachsenen bekamen da schon mehr zu tun. Die Fährten hielten verlorene Gegenstände vor. Das „Verweisen“ wurde geübt, wobei jeder selbst entscheiden konnte, ob der Hund im Platz oder Sitz verweisen soll, das mit dem Super-Leckerlie belohnt wurde. Am Ende der Fährte wurde mit dem Lieblingsspielzeug getobt, alternativ gab es einen größeren Futterbrocken. Mancher war ziemlich überrascht, wie zielstrebig sein Hund sogar Winkel ausgearbeitet hatte. Mich nicht, denn bei der Nasenarbeit wird das wichtigste Sinnesorgan des Hundes eingesetzt.

Im Frühjahr 2016 ist der nächste Fährtenkurs geplant. Fährten ist die ursprünglichste und artgerechteste Auslastung für den Hund. Ohne viel Aufwand und praktisch bei jedem Spaziergang kann das Fährten geübt werden. Wer Freude daran findet, kann das Hobby ausdehnen und versuchen, den Hund in die Irre zu verleiten. Der erfahrene Hund prüft diese „Verleitung“ und wendet wieder auf die Spur. Gesteigert werden kann das Fährten bspw. durch unterschiedliche Untergründe, oder dem Kreuzen zweier Spuren verschiedenen Alters.

Probieren Sie es doch einmal aus: Die genauen Termine für meine Fährtenkurse werden rechtzeitig bekannt gegeben, oder können bei mir erfragt werden.