Aufbautraining

Oder die Präsenz des Menschen.

Ich komme hier auf den üblichen Begriff „Unterordnung“ zu sprechen. Unabhängig davon, dass ich das Wort nicht mag, gehen wir einmal auf den Begriff ein. Was ist oder was bedeutet Unterordnung überhaupt?

Dass sich der Hund dem Menschen unterordnet, erreicht man durch die Reaktion des Hundes auf die Präsenz seines Menschen. Der Hund möchte sich unter seinen Menschen ordnen. Er möchte sich führen lassen. Diese Freiwilligkeit, diese Überzeugung des Hundes, kann man ihm nicht antrainieren. Gut, die Übungen schon und andere Tricks auch. Aber das ist nicht das Ziel der „Unterordnung“.

Unterordnung im Hundesport

Zum Beispiel ist im Hundesport und Vereinen des FCI die Begleithundeprüfung eine Voraussetzung für künftig angestrebte Ausbildungsziele des Hund-Mensch-Teams. In der Begleithundeprüfung ist die Unterordnung ein Teil der Prüfung. Eine Abfolge von Kommandos muss einwandfrei absolviert werden. Der Hund lässt sich nach einem Schema zwanglos, freudig und freiwillig von seinem Menschen führen. Mit und ohne Leine, mit und ohne Ablenkung.

Abwechslungsreiches Aufbautraining

Prüfungsorientierten Hundesport biete ich aber nicht an. Ich unterrichte die „Unterordnung“ als Aufbautraining für ein funktionierendes Hund-Mensch-Team. Funktionierend in allen Situationen, auch außerhalb vom Hundeübungsplatz.

Aufbautraining

Das Aufbautraining gestalte ich in Gruppenstunden mit unterschiedlichen Übungen. Ich gehe damit weg von der typischen „Unterordnung“, sondern stelle den Teams abwechslungsreiche Aufgaben, die sie mit Ruhe und gegenseitigem Vertrauen meistern lernen.

Die Übungen sind sowohl spielerisch als auch motivierend für den Hund, an Geräten, mit Hilfsmitteln oder in Bodenarbeit. Das fördert seine Aufmerksamkeit, stärkt die Bindung zum Halter und schweißt beide als Team zusammen.

Der Hund konnte nicht überzeugt werden…

Als kleine Anekdote fällt mir der Kunde ein, dessen Hüte- und Treibhund irgendwie nicht im Training überzeugt werden konnte. Schneller Lauf im Fuß, Apportieren – er sah keinen Sinn darin. Zum Spielen war er von Kindesbeinen an auch nicht zu überreden. Aber wehe, wenn sich etwas bewegte, dann weckte sein Hüte- und Treibtrieb ein unvermutetes feuriges Temperament – und weg war er…

Als dann Hund und Halter im Aufbautraining an Geräten übten, wuchs der 40-kg-Bursche auf einmal über sich hinaus. Jede gemeisterte Aufgabe quittierte er mit einem Luftsprung, Japsen und fliegenden Ohren. Heute bietet er die „Arbeit“ sogar selbst an, wenn er eine Gelegenheit sieht. Er hat an Selbstbewusstsein gewonnen und dreht sich immer noch vor Freude im Kreis.

AufbautrainingSpiel, Spaß und Motivation

Nutzen auch Sie das Aufbautraining für sich und Ihren Hund. Es ist mit Spiel, Spaß und Motivation verbunden. Zeigt sich ein Hund unausgeglichen, hat das vielleicht mit seiner genetischen Veranlagung zu tun, die er im Alltag nicht ausleben kann.

Je nach Rassedisposition können ihn Übungen im Aufbautraining darin fördern. Als Beispiel will ein Solitairhund schlichtweg arbeiten (Distanzarbeit) und ein Hütehund Ordnung halten (Treibball).

Wer weiß, welches Potenzial in Ihrem Hund schlummert!

Rufen Sie mich einfach an: 09281-701724. Nach dem ersten Kennenlernen kann es gleich losgehen.

 


Aufgrund meiner langjährigen Berufspraxis ist meine Zertifizierung im Februar 2016 mit dem Ordnungsamt und dem Veterinäramt abgestimmt.